Wir laden alle herzlich zu unserem Tag der offenen Tür am 14. Januar 2018 ein.

Von 11 bis 15 Uhr können interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern usw. usf. unsere Schule kennenlernen. In der Aula findet eine Begrüßungsveranstaltung statt und ab 12 Uhr gibt es Informationen über die künftigen Klassen 5 und 7. Alle Fachbereiche stellen sich auf unterschiedlichste Weise, z. B. mit einer Rallye oder offenem Unterricht, vor; der FB Kunst betreibt eine Druckwerkstatt; die Mitglieder der Begabtenförderung präsentieren ihre Projekte; die 8. Klassen betreiben ein Schülercafé. 

Eltern, die ihre Kinder anmelden wollen, können sich das Anmeldeformular downloaden.

Hattrick beim Quiz der Religionen  - Das Team des Jüdischen Gymnasiums gewinnt unter Leitung von Aaron Ishakov das dritte Mal in Folge

19. September 2017

Das „Quiz der Religionen“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil der nunmehr 43. „Interkulturellen Woche“ und will Vorurteilen und Abgrenzungstendenzen zwischen den Religionsgemeinschaften entgegenwirken. Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der christlichen Kirchen. Sie wird von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Migranten-Organisationen und Integrationsbeauftragten unterstützt und mitgetragen.

Die beim Quiz gestellten Fragen sollen neugierig machen und das Interesse für die eigene wie für die anderen Religionen wecken. Gefördert wird die Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Weißt du, wer ich bin?“, das von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) getragen wird.

Vier Teams mit Schüler*innen der Katholischen Salvatorschule, der Evangelischen Schule Frohnau, des Jüdischen Gymnasium Moses-Mendelsohn und des Thomas-Mann-Gymnasiums traten in einen Wettstreit über Fragen zu Judentum, Christentum und den Islam um den Preis des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses für die Interkulturelle Woche. Austragungsort war in diesem Jahr die Katholische Salvatorschule in Berlin-Reinickendorf.

Das Team des Jüdischen Gymnasiums wird traditionell von Schüler*innen des 10. Jahrgangs gebildet, die sich mit ihrem Religionslehrer und Trainer, Aaron Ishakov, intensiv auf die Fragen zu der Entstehungsgeschichte, zu Ritualen, Gebeten, Symbolen etc. der drei Religionen vorbereiteten. Dabei konnten die Jugendlichen auch in diesem Jahr von der großen Erfahrung und dem Wissen ihres Religionslehrers profitieren, der sie mit dem Ablauf der Quizrunden und den Eigenheiten des Buzzers vertraut machte. Nicht nur Wissen, sondern auch Konzentration und Schnelligkeit waren gefragt. Während des Wettbewerbs saß jedes Team an einem eigenen Tisch und bemühte sich, nach Verlesen der Frage so schnell wie möglich die Antwort zu finden und gleichzeitig auf den Buzzer zu drücken. Eine Teilnehmerin berichtete: „Die Spannung zwischen den Tischen war deutlich zu spüren. Jedes Team hat auch ein unterstützendes Publikum mitgebracht, so dass der Lärm aus Anfeuerungsrufen und Applaudieren unüberhörbar und sehr motivierend war.“ Entsprechend groß war der Jubel, als das Team des JGMM bereits zum dritten Mal in Folge den ersten Platz belegte. 

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Stimmen“ - Ein Bericht über den Ablauf der Juniorwahlen am JGMM zu den Bundestagswahlen 2017

15. September 2017

Am Freitag, den 15. September war es soweit: Nach monatelanger Vorbereitung wurden um 14.30 Uhr die zwei Wahllokale im Keller und Dachgeschoss des Jüdischen Gymnasiums geschlossen – die Auszählung der Stimmen durch Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klasse begann.

Dieser Tag war der Höhepunkt der seit Mai 2017 laufenden Versammlungsrunden engagierter Wahlhelfer*innen am JGMM. Nach einem Aufruf über die Klassenlehrer*innen trafen sie sich ein- bis zweimal monatlich, oft mit wechselnden Anwesenheiten, was die Organisation an manchen Stellen erschwerte. Die Verantwortlichen für den Wahlvorstand wurden unter Freiwilligen ausgelost. Sie übernahmen besondere Verantwortung bei der Wahl-Organisation auf Schüler*innenebene und der Auszählung der Stimmen von Wahlberechtigten aus insgesamt neun Klassen und zwei Oberstufenjahrgängen. Wahlberechtigt waren die Klassen 8 bis 12.

Prozessbegleitend wirkten die Lehrerinnen Frau Hildebrandt und Frau Mönch, die sich nicht nur um Absprachen auf Schulleitungs- oder Fachlehrerebene kümmerten, sondern auch um Empowerment der Wahlhelfer*innen und gute Laune durch „Keksmomente“ bei den Info-Veranstaltungen.

So richtig in Fahrt kam das Wahlhelfer*innen-Team dann zu Schulbeginn im September, also zwei Wochen vor dem Wahltermin der Schule: So sorgten z.B. Emma, Fyn, Louis und Josefin (Q3) für Informationsveranstaltungen rund um den Ablauf des Wahlvorgangs in den Klassen 8 bis 12. Es gab jüngere Schüler*innen, wie Arved und Gina aus der Klasse 8a oder Max aus der 10b, die Wahlplakate zur Ausstellung organisierten und die Parteiprogramme sowie Forderungen der Direktkandidaten für den Wahlbezirk Mitte lasen, um diese gemeinsam mit Alexander aus der Oberstufe übersichtlich aufzubereiten und über Schautafeln im Schulhaus auszustellen. Frederik, ebenfalls aus der Oberstufe baute zusammen mit Josefin eine weitere Wahlurne und sie halfen u.a. bei dem Aufbau beider Wahllokale.

Und nicht zuletzt: auch viele Lehrer und Lehrerinnen unterstützen, wo sie konnten, z.B. indem sie den Nutzen von Wahlen in Demokratien erarbeiten ließen oder das Gewicht der eigenen Stimme auf das Wahlergebnis ausrechneten. Man könnte an dieser Stelle noch viel aufzählen und würdigen und es sei allen Beteiligten an dieser Stelle gedankt. Kurz vor der Wahl, konnte man dann, durch das große Engagement der vielen offiziellen und inoffiziellen Wahlhelfer*innen, die aufgeladene Stimmung im Schulhaus förmlich knistern hören.

So war auch am Wahlnachmittag, als gegen siebzehn Uhr endlich, nach mehrmaligen Zähldurchgängen, das Ergebnis feststand, die Atmosphäre sehr feierlich und zufrieden. Zentral dafür waren weniger die Prozentverteilung auf die Parteien oder die Gewinnerin der Erststimmen. Stärker wog die Tatsache, dass ein von Schüler*innen und Lehrer*innen gemeinsam veranstaltetes Großprojekt mit einer Wahlbeteiligung von über 85 Prozent erfolgreich zu Ende ging und dass in Sachen Wahlen und Demokratie tiefer gehende Einsichten gewonnen wurden.

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Stimmen“, ist entlehnt an ein Zitat des Soziologen Niklas Luhmann und es könnte nichts besser diese feierliche Stimmung nach Auszählung der Stimmen und Durchführung der Juniorwahl am JGMM zu den diesjährigen Bundestagswahlen beschreiben. 

Text und Foto: Anne Mönch

Das Jüdische Gymnasium trauert um Ursula Reinhart-Döring (sel. A.)

Frau Reinhart-Döring – Ursula – war seit der Gründung unserer Schule 1993 als Lehrerin für Englisch und Geschichte am Jüdischen Gymnasium tätig.

Mit ihr verliert das Jüdische Gymnasium, die Schulgemeinschaft und der Fachbereich Englisch eine prägende Persönlichkeit, auch wenn sie seit Sommer 2016 nicht mehr aktiv im Schuldienst tätig war.

Ursula hat sich immer in besonders zugewandter Weise der Schülerinnen und Schüler angenommen, die mit persönlichen und privaten Herausforderungen konfrontiert waren. Viele von ihnen hatten in ihr eine mütterliche Unterstützerin. Ein Beweggrund für dieses außerordentliche Engagement findet sich sicherlich auch in Ursulas eigenem Lebensweg und Werdegang. Gegen familiäre Widerstände hat sie auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur nachgeholt und im Studium die amerikanische Sprache und Kultur kennen- und lieben gelernt. Eben dieser nicht immer gradlinige Weg ließ sie besonders sensibel sein für Schülerinnen und Schüler, die auch nicht den „geraden Weg“ gehen konnten oder mochten.

Ihre Liebe zur Sprache trieb sie an, den Fachbereich Englisch mit ganzem Herzen, großer Leidenschaft und fachlichem Adlerauge aufzubauen und zu gestalten. Uns Fachkolleginnen und -kollegen war sie eine hilfsbereite und zugewandte „Chefin“, von der wir viel lernen konnten.

 Ursula hat zudem über Jahre hinweg die Interessen des gesamten Kollegiums im Vertrauensrat des Jüdischen Gymnasiums vertreten. Uns allen bleibt sie in dieser Funktion und auch aus den vielen Konferenzen als streitbare, meinungsstarke und überaus integre Persönlichkeit im Gedächtnis, die für ihre Werte und Haltungen einstand – egal wer ihr gegenüber saß.

Wir werden nicht nur ihre Brownies vermissen, sondern auch ihren speziellen Sinn für Humor, der sie auch in der letzten schweren Zeit nicht verlassen hatte.

Wir hätten ihr noch viele Reisen in ferne Länder an der Seite ihres Mannes Reiner gewünscht. Ihm und ihrem Sohn Philipp gilt unser ganzes Mitgefühl.

Für den FB Englisch und das gesamte Kollegium

Nadia Raabe & Julia Pähler

Ort und Datum der Trauerfeier kann im Sekretariat erfragt werden. 

 

Save the Date: Juniorwahl im September 2017

JGMM sucht Wahlhelfer_innen

2. Juni 2017

Am 24. September finden Bundestagswahlen statt. Wir senken das Wahlalter in unserer Schule auf 14 und setzen ein Zeichen dafür, dass politische Meinungsbildung, die Kompetenz, Entscheidungen zu treffen und die Ermutigung zur demokratischen Teilhabe nicht früh genug eingeübt werden können. Desalb beteiligt sich unsere Schule an der Juniorwahl 2017 . Schüler_innen der Jahrgangsstufen 8 bis 12 werden daran teilnehmen.

Das Projekt wird offiziell vom Deutschen Bundestag unterstützt, existiert in seiner Form bereits seit 1999 und wird vom gemeinnützigen und überparteilichen Verein Kumulus e.V. in Kooperation mit den Schulen organisiert.

Gewählt wird im JGMM nach bisheriger Planung am Freitag, den 15. September. Aktuell werden in den Klassen und Tutoren-Gruppen Wahlhelfer_innen gesucht, die gemeinsam mit Lehrer_nnen die Wahl vorbereiten, durchführen und auch nachbereiten.

Die Ergebnisse unserer Wahl werden am Wahltag ab 18 Uhr auf der Homepage juniorwahl.de, verrechnet als Bezirksergebnis, einsehbar sein und innerhalb unserer Schule bekannt gegeben. Auf Bundesebene finden sie noch keinen Eingang in die offiziellen Ergebnisse (Wahlalter 18 Jahre :-).

Es ist Zeit, aktiv zu werden!

A. Mönch

The Big Challenge am Jüdischen Gymnasium

 4. Mai 2017

Auf Initiative einer Gruppe von Englischlehrkräften in Frankreich wurde 1999 in einigen Schulen zum ersten Mal ein großer Englischwettbewerb veranstaltet: THE BIG CHALLENGE. Schülerinnen und Schüler der fünften bis neunten Klassen aller Schulformen können daran teilnehmen und in 45 Minuten einen Multiple-Choice-Fragebogen mit 54 Fragen zu Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde bearbeiten. Die Wettbewerbsfragen orientieren sich an den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) und sind für alle Länder identisch.

In diesem Jahr fand The Big Challenge am 4. Mai erstmals auch am Jüdischen Gymnasium statt. Insgesamt 54 Jungen und Mädchen aus dem 5. bis 8. Klassen hatten sich für den Wettbewerb angemeldet und erwarten nun ungeduldig die Ergebnisse, die die jeweilige Platzierung in Ranglisten auf Schul-, Landes- und Bundesebene ausweisen.

 Text und Bild: Co

Zeremonie anlässlich Jom haAtzma'ut am 2. Mai 2017

Neues aus dem Schüler*innenclub der RAA

2. Mai 2017

Eine Gruppe von Schüler*innen hatte die Idee, einen Kiosk im Club einzurichten. Dieser fand zunächst mittwochs statt und begeisterte so sehr, dass sich weitere Engagierte anschlossen und der kleine Stand nun auch donnerstags geöffnet ist.

Einmal die Woche bietet ein Schüler der 8. Klasse eine Comic-Ag an. Hier lernen jeweils drei bis fünf Teilnehmer*innen über 3 Wochen hinweg Grundtechniken des Zeichnens.

Das Schüler*innenclubteam hat zusammen mit interessierten Lehrer*innen eine Fortbildung zu sexueller Vielfalt und Diversität in der Schule organisiert. Dabei wurden von dem Verein Queer Format heutige Lebenssituationen lesbischer, schwuler, bisexueller, trans- und intergeschlechtlicher Kinder und Jugendlicher vorgestellt und Material für die eigene pädagogische Praxis gezeigt. Ein weiterer Workshop wurde mit dem Verein ABQueer durchgeführt. Hier ging es hauptsächlich um das Thema Coming out und Beratungsprozesse sowie den Umgang mit Homophobie.

Die Zeitungs-AG: Seit Dezember 2016 trifft sich eine Gruppe von Schüler*innen der 6.,8. und 9. Klassen wöchentlich zur Redationssitzung. Die Zeitungs-AG wird vom Schüler*innenclubteam und einer  Künstlerin angeleitet und über Fördermittel des Kreativhauses finanziert. Die Beiträge stammen von Schüler*innen der 5.-10.Jahrgangstufen und decken schulinternes, Witze und Rätsel, Comics,  Rezepte, Trends, Kurzgeschichten  etc. ab. Die erste Zeitung wird voraussichtlich im Mai veröffentlicht.

Das Austauschprojekt Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung fördert den Austausch von Jugendlichen des JGMM und einer Unterkunft in der Nähe der Schule. Die Jugendlichen treffen sich regelmäßig z.B. zum Volleyballspielen,  Bouldern, Schachspielen und Quatschen. Das Projekt findet in Kooperation mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk  statt.

Text und Fotos: Ralf Mahlich

Olé, olé, olé, olé!

25. April 2017

Unsere Fußballmannschaft hat, gemeinsam mit fünf anderen Schulen aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte, am Heinz-Galinski-Wanderpokal-Turnier teilgenommen und einen sehr interessanten Tag erlebt.

In diesem Jahr hat die Mierendorff-Grundschule den ersten Platz erkämpft und den begehrten Wanderpokal gewonnen.

Am 09. Mai 2017 tragen wir unser erstes eigenes Fußballturnier, den Julius-Hirsch-Wanderpokal, in unserer Sporthalle aus. Unsere Gäste werden die Heinz-Galinski-Schule, das Canisius-Kolleg sowie das Lessing-Gymnasium sein.

Text und Foto: A. Brüske

Die Klassen 7 bis 9 nahmen am 24. April 2017 an der Namenslesung anlässlich Jom HaSchoa vor dem Gemeindehaus in der Fasanenstraße teil.

Foto: Noomi, 8C

Wenn einer eine Reise tut ...

Die Israelreise unserer achten Klassen

5. April 2017

Nicht einer allein hat im März 2017 die Reise nach Israel angetreten, sondern - wie jedes Jahr - der gesamte achte Jahrgang (65 Schüler*innen) samt 6 Lehrer*innen. Eine Schülerin blickt folgendermaßen auf die Reise zurück:

Als wir die Klassenfahrt nach Israel angetreten haben, hatte ich ein wenig Angst, weil ich erst einmal mit so einer großen Gruppe in einem anderen Land war. Ich habe mich aber getäuscht: Die Reise war der Hammer. Wir haben so viele spannende und coole Sachen gemacht und erlebt! Ich hatte gar keine Zeit, Sehnsucht nach Hause zu bekommen, weil wir immer Programm hatten und uns mit etwas beschäftigt haben. Zum Beispiel lernten wir Schüler unserer israelischen Partnerschule, dem Leo-Baeck-Zentrum in Haifa, kennen, schlossen Freundschaften und tauschten Nummern aus. Ich hoffe, wir können den Kontakt aufrecht erhalten. Wir wohnten in Nes Amim, wo wir meist den ganzen Tag Ulpan hatten; aber das war nicht schlimm, denn wir konnten viele neue Wörter auf Hebräisch lernen. Unsere "Sightseeing-Tour" in der zweiten Woche führte uns mit dem Bus durch ganz Israel. Mit unserem Reiseführer sind wir so viel Bus gefahren, dass es für mein ganzes Leben reichen wird. Aber auf diese Weise habe ich Orte gesehen, die ich noch nicht kannte, z.B. die Negev-Wüste und Massada sowie Yad Vashem. Am besten haben mir Haifa und Jerusalem gefallen, wo ich auch auf den Markt gegangen bin. (Naomi, 8A)

Unser Dank gilt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Harold-Bob-Stiftung sowie dem Senat von Berlin, die die Israel-Reise finanziell unterstützen.

Foto Naomi, 8A

Purim - 13. März 2017

Geographie-Wettberwerb Diercke Wissen

1. März 2017

Unsere Klassensieger:

5      Lais Chaioko Benjamin Campos
6      Carsten Voges
7A    Jakob Liebig
7B    Emily Kamecke
7C    Benjamin von Papen
8A    Abraham Schapiro
8B    Aviv Mishiev   
8C    Ribal Ilia
9A    Marvin Rave
9B    Massimiliano Balbiano
9C    Robin Traboulsi
10A  Leah Rosenthal
10B  Daniel Zhukov
10C  Daniela Shvarts
        Sofia Ferd

Unser Schulsieger ist
Massimiliano Balbiano (9B)
 
Er wird unsere Schule bei der Berliner Landesmeisterschaft vertreten.
 
Allen einen herzlichen Glückwunsch!!!

Gedenken in unmittelbarer Nachbarschaft

27. Februar 2017

Schülerinnen und Schüler des Jüdischen Gymnasiums beim Gedenken an Fabrik-Aktion und Rosenstraßen-Protest

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden.

In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befanden, harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zu deren Freilassung.

Um den Opfern der »Fabrik-Aktion« zu gedenken und die Zivilcourage der protestierenden Frauen in der Rosenstraße zu ehren, lud der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum zu einer Gedenkveranstaltung ein, an der auch der 9. Jahrgang des Jüdischen Gymnasiums teilnahm.

In den Gedenkansprachen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger in der Rosenstraße betonten sowohl der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, als auch Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge, wie sehr der heutigen Gesellschaft die Zivilcourage, die die Frauen 1942 zeigten, Ansporn und Verpflichtung sein sollte.

Text und Foto: H. Cornelius

Kleiner jüdischer Feiertag bei uns ganz groß

11. Februar 2017

Das jüdische Neujahrsfest der Bäume im Februar gilt als kleiner jüdischer Feiertag, an dem man traditionell Bäume pflanzt. Hinzu kommt als weiterer Brauch, dass man an diesem Tag eine Frucht essen soll, die man in diesem Jahr noch nicht verzehrt hat. So sah man also rund um Tu Bischwat Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer Datteln aus Israel verzehren.

Tu Bischwat zeigt aber auch das Ende des Winters an und symbolisiert das Blühen Israels, seine Besiedlung, die Schönheit der Natur und die Früchte, die seine Erde hervorbringt.

Anknüpfend an die Schönheit der Natur thematisiert unsere Schule seit einigen Jahren anlässlich von Tu Bischwat in verschiedenen Unterrichtsfächern besonders den Schutz der Umwelt und den ressourcenschonenden Umgang mit ihr. Auf der Grundlage des schulinternen Curriculums obliegt es den Lehrerinnen und Lehrern der 5. bis 7. Klassen, sich ausführlich mit Themen rund um Tu Bischwat zu beschäftigen.

Deshalb besuchten die Klassen 7A und 7B den Botanischen Garten und lernten dort Neues über tropische Pflanzen und Sukkulenten, während die Klasse 7C den Geburtstag der Bäume im Naturkundemuseum feierte. Die 5. Klasse hingegen näherte sich dem Thema auf künstlerische Art und Weise, die 6. Klasse arbeitete zu diesem Thema in Workshops des KKL und der Grünen Liga.

Text: Hauke Cornelius

Foto: Philip Wahl

Wir laden alle herzlich zu unserem Tag der offenen Tür am 15. Januar 2017 ein.

Von 11 bis 15 Uhr können interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern usw. usf. unsere Schule kennenlernen. In der Aula findet eine Begrüßungsveranstaltung statt und ab 12 Uhr gibt es Informationen über die künftigen Klassen 5 und 7. Alle Fachbereiche stellen sich auf unterschiedlichste Weise, z. B. mit einer Rallye oder offenem Unterricht, vor; der FB Kunst betreibt eine Druckwerkstatt; die Mitglieder der Begabtenförderung präsentieren ihre Projekte; die Klasse 10B veranstaltet Schulführungen, die 7A einen Trödelmarkt und die 8. Klassen ein Schülercafé. 

Eltern, die ihre Kinder anmelden wollen, können sich das Anmeldeformular downloaden. Sie finden es über diesem Artikel: Anmeldung_2017.pdf.

Nur noch ausfüllen und im Sekretariat abgeben.

Wir trauern

um unsere ehemalige Kollegin, stellvertretende sowie kommissarische Schulleiterin, Frau Raissa Kruk, sel. A., die am 12. Dezember 2016 verstorben ist.

Frau Kruk war uns auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Schuldienst stets verbunden.

Wir werden sie nicht vergessen!

Kollegium des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn

Projekte, die unser Förderverein im Jahr 2016 unterstützte

 6. Dezember 2016

Getreu seinem Leitspruch „Engagieren — Gestalten — Fördern“ hat unser Förderverein in diesem Jahr folgende Projekte mit knapp 20 000 € finanziell bezuschusst oder komplett finanziert:

  • Exkursionen von Schulklassen und Kursen,
  • die Israelreise des 8. Jahrgangs und die Gedenkstättenfahrt des 10. Jahrgangs nach Polen sowie Klassen- und Kursfahrten,
  • Materialien bzw. Medien für die Fachschaften Englisch, Religion, Erdkunde und Kunst,
  • den Image-Film für unsere Schule,
  • Portfoliomappen für die Berufs- und Studienorientierung,
  • die Ausstattung des Schulhofs mit 2 Outdoor-Kickern, Spielgeräten und Sitzbänken,
  • Fußballtrikots für unsere Schulmannschaft.                                                                   
  • Außerdem unterstützte der Förderverein wie in jedem Jahr auch 2016 die Herstellung des Abi- sowie des Jahrbuchs und den Abi-Ball.

Der Preis für soziales Engagement wurde auch in diesem Jahr von Förderverein mit 500€ dotiert und am letzten Schultag im Juli 2016 an zehn Schüler*innen verliehen.

Wir danken den Mitgliedern und Sponsoren des Fördervereins für ihr Engagement und ihre Unterstützung!

Einladung zur Chanukka-Party

Am 19. Dezember findet ab 18.30 Uhr unsere diesjährige Chanukka-Party in der Aula statt. Es gibt Sufganiot, ein buntes Programm und viiiiiiiel Musik!

Eintrittskarten (2€) können im Vorverkauf über die Klassenlehrer*innen oder an der Abendkasse erworben werden.

Für Schüler*innen der Klassenstufen 5 und 6 endet die Party um 20 Uhr, sie müssen von ihren Eltern abgeholt werden. Ab Klassenstufe 7 kann bis 21.30 Uhr weitergefeiert werden.


Alle sind dazu herzlich eingeladen! Bringt bitte gute Laune und Lust zu tanzen mit.

Mitzvah Day 2016: Jüdisches Gymnasium hilft den Opfern der Brandkatastrophe

6. Dezember 2016

Die Klassen 9C und 7A haben anlässlich des Mitvah Days 2016 am Elternsprechtag einen Kuchen- und Getränkebasar sowie einen Trödelmarkt durchgeführt und entschlossen, den Erlös ihrer Aktivitäten dem Keren Kayemeth Leisrael zu spenden, der maßgeblich an der Aufforstung Israels beteiligt ist. Waldgebiete machen heute nur ca. 6 % der Gesamtfläche Israels aus (zum Vergleich: in Deutschland sind es 32 %). Nach den verheerenden Waldbränden in Israel, von denen sicher jeder an unserer Schule gehört hat, ist die Arbeit des KKL besonders wichtig. Die Brände zwangen 60 000 Menschen in Haifa, ihre Häuser zu verlassen. Auch in den Bergen um Jerusalem brennt es. In ganz Israel fielen den Bränden insgesamt 4.100 Hektar Fläche zum Opfer und ca. 600.000 Bäume verbrannten. Der Keren Kayemeth LeIsrael, der sich seit seiner Gründung die Aufforstung Israels zum Ziel gesetzt hat, um das Land bewohnbarer zu machen, hat durch die Brände über 1.600 Hektar Wald eingebüßt.

Die beiden Klassen haben am Elternsprechtag 200€ eingenommen, die dem KKL überwiesen wurden.

Caleb, Nathan und Alma fliegen ins Finale

2. Dezember 2016

Mit ihrem Projekt "Effizientes Transportsystem" erhielten Caleb und Alma (7A) sowie Nathan (10A) den Sonderpreis für die beste Visualisierung ihres Projektes beim bundesweiten Schulwettbewerb "Ideenflug", der von der von der AirBus Group ausgelobt wurde.

Nachdem sich die drei bereits in der Vorrunde gegen viele andere Bewerber durchgesetzt hatten, mussten sie nur noch die letzte Hürde - die Präsentation ihres Projektes vor einer Jury, die aus Ingenieuren, Journalisten und Lehrern bestand - nehmen. Dies haben sie mit Bravour gemeistert und konnten 1000€ mit nach Hause nehmen. Das Preisgeld wollen die drei für Materialien und technische Geräte ausgeben, um weiter an ihrem Thema zu forschen.

Nähere Informationen zum Wettbewerb unter http://www.airbusgroup-ideenflug.de

Herzlichen Glückwunsch!

Outdoorkicker auf dem Schulhof

23. November 2016

dank der Unterstützung des Fördervereins haben wir nun zwei Outdoorkicker für den Schulhof angeschafft, die sich unter unserer Schülerschaft großer Beliebtheit erfreuen.

Neues vom Fußball

 22. November 2016

Chaverut-Pokal

Am 22. November spielte die Fußballmannschaft unserer Klassen 5 bis 7 mit der Heinz-Galinski-Grundschule und der evangelischen Christburg-Schule aus dem Prenzlauer Berg um den Chaverut-Pokal.

Dieser Pokal, der an der HGS im Rahmen des Unterrichts entworfen wurde und einen Fußball spielenden Buddybär darstellt, ist ein Freundschafts-Pokal (hebr.: „Chaverut“ = Freundschaft), der bereits zum siebten Mal verliehen wird.

In diesem Jahr ging er an die HGS, auf den Plätzen zwei und drei folgten unsere Schule und die Christburg-Schule.

Julius-Hirsch-Turnier

Am JGMM findet im Februar 2017 ebenfalls ein wichtiges Fußball-Event statt: das Julius-Hirsch-Turnier. Es wurde nach Julius Hirsch benannt, der 1910 mit dem Karlsruher FV sowie 1914 mit der SpVgg Fürth Deutscher Meister wurde und zwischen 1911 und 1913 siebenmal für die deutsche A-Nationalmannschaft spielte.

Im März 1943 wurde er von den Nationalsozialisten wahrscheinlich nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet. Sein Todesdatum ist unbekannt, 1950 wurde er für tot erklärt.

Nathan, Caleb und Alma

Think tank am JGMM

17. November 2016


Caleb (7A) und Nathan Seeling (10A) sowie Alma Lapidot-Rakemann (7A) nahmen am Schülerwettbewerb „Ideenflug“ der Airbus-Group mit ihrem Projekt „Effizientes Transportsystem“ teil und gehören zu den elf Teams, die es bis in den Endausscheid geschafft haben.

Die ausgewählten Schülerteams werden ihre Projekte am 2. Dezember auf dem „Markt der Ideen“ im Technikmuseum Berlin vor einer Jury präsentieren, die aus Ingenieuren der Luft- und Raumfahrt, Politikern, Lehrern und Medienvertretern besteht. Den Gesamtsieger erwartet ein Preisgeld von 3000 Euro, die beiden originellsten Ideen werden mit jeweils 1000 Euro prämiert. Das Preisgeld geht nicht an die Teams, sondern an deren Schulen.

Calebs und Nathans „Effizientes Transportsystem“ sieht der Passagierzahl entsprechende erweiterbare Flugzeuge vor, sodass eine bessere Auslastung und damit eine geringere Umweltbelastung erzielt wird.

Weitere Informationen zum Endausscheid finden sich in der Presseerklärung der Airbus-Group, die unter www.airbusgroup-ideenflug.de/Presse einzusehen ist.

Wir wünschen Caleb, Nathan und Alma viel Erfolg!

Caleb hat im Oktober übrigens auch an „Jugend hackt“ teilgenommen, einem Programm zur Förderung des Programmiernachwuchses, dessen Motto lautet: „Mit Code die Welt verbessern“. Dort hat er als einer der jüngsten Teilnehmer „mithilfe von Open Data an Prototypen, digitalen Werkzeugen und Konzepten an seiner Vision einer besseren Gesellschaft“ gearbeitet.

Der „Tagesspiegel“ berichtete über die Veranstaltung und Caleb. Der Artikel ist einsehbar unter http://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-besuch-bei-der-zukunft-jugend-hackt/14692460.html

Mitzvah Day 2016

15. November 2016

Am 13. November war es wieder einmal soweit: Mitvah Day 2016!

Die Klasse 9C veranstaltet deshalb zum Elternsprechtag am 22. November ein Büfett, die 7A am selben Tag einen Trödelmarkt. Der Erlös geht an den Verein "Freunde von Meir Panim", der mit dem Projekt „Meals for Children Program“ warme und nahrhafte Mahlzeiten für Tausende armer Kinder an Kindergärten, Grundschulen und Jugendclubs in Israel finanziert.

Klassen, die sich noch anmelden wollen, können dies unter http://www.mitzvah-day.de/de/topic/63.mitzvah-day.html tun.

Gedenken an die Reichspogromnacht

9. November 2016

„Die Erinnerung darf nie enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“

Roman Herzog, ehemaliger Bundespräsident

Auch in diesem Jahr fand am 9. November ein Projekttag anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht 1938 statt. Das Spiralcurriculum sieht an diesem Tag unterschiedlichste Workshops vor. So arbeitete die Klasse 7A im Haus der Wannseekonferenz zum Thema "Kinder in Theresienstadt", während die Klassen 8B und 8C sich bei "7Xjung" (s. Foto), der Frage widmeten: Was hat die NS-Zeit eigentlich mit mir heute zu tun? Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II beschäftigten sich hingegen unter anderem mit dem Thema "Erinnerungskultur in Deutschland" im Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors".

Foto: Noomi Blumenberg (8C)

Werbung für unsere Schule - Schülerinnen und Schüler drehen einen Image-Film

22. September 2016

Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2015/16 haben Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Darstellendes Spiel einen Image-Film über unsere Schule gedreht. Sie hatten die Aufgabe, eine geeignete Erzählform zu finden, um die vielen Facetten des schulischen Alltags in einem kurzen und kurzweiligen Film zu zeigen.

Der Film soll Werbung für das Jüdische Gymnasium sein. Er soll Lust machen, unsere Schule zu besuchen.

Professionelle Unterstützung erhielten die Schüler des Kurses unter der Leitung von Andrea Tatjana Wigger von dem Video-Artisten Daniel Laufer.

Den Image-Film finden Sie unter: https://vimeo.com/181689658

Heimspiel beim Quiz der Religionen

19. September 2016

Zum elften Mal fand im Rahmen der Interkulturellen Woche das „Quiz der Religionen“ statt. Als Vorjahressieger richtete das Jüdische Gymnasium die diesjährige Runde aus.

In der voll besetzten Aula trafen Schüler*innen des 10. Jahrgangs auf Teams der Katholischen Schule Salvator, des Thomas-Mann-Gymnasiums und der Evangelischen Schule Köpenick.

Im fairen Wettstreit über Fragen zu Judentum, Christentum und Islam ging es um den Preis des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses für die Interkulturelle Woche.

Gefragt waren dabei weitgefächerte Kenntnisse über die drei großen Weltreligionen, aber auch Spontanität und Geschwindigkeit. Vier Teams mit je sechs Schüler*innen traten gegeneinander an und mussten vier unterschiedliche Quizrunden bewältigen.

Dabei zeigte sich bereits in der ersten Runde, dass nicht nur Wissen, sondern auch Schnelligkeit, Geschick und Glück gefragt waren, denn wer den Buzzer zuerst betätigte, erhielt die Chance, die richtige Antwort zu geben. In dieser wie auch in den anderen Runden wurde deutlich, dass die Jugendlichen des Jüdischen Gymnasiums von ihrem Religionslehrer, Aaron Ishakov, am umfassendsten vorbereitet worden waren.

Am Ende nahmen Hannah, Selma und Nuria aus der 10b sowie Gregory, Sofia, Soja, Anna, Frederick und Vivi aus der 10c berechtigterweise den 1. Preis aus den Händen des Rabbiners Andreas Nachama entgegen. Auf den Plätzen folgten das Thomas-Mann-Gymnasium, die Evangelische Schule Köpenick sowie die Katholische Schule Salvator.

Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Chor, Band und Solisten des Jüdischen Gymnasiums. 

Text: Hauke Cornelius

Foto: Naomi Blumenberg (8c)

Der 8. Jahrgang "auf Tour"

16. September 2016

Bereits zum zweiten Mal nahm ein 8. Jahrgang unserer Schule an dem Stärkenparcours "Komm auf Tour" teil, der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiiert wurde. 

Und auf Touren kamen die Schülerinnen und Schüler auch, nachdem sie von Futura, der Reiseleiterin, begrüßt worden waren. Vier Stationen hieß es zu bewältigen. "Sturmfreie Bude" zielt auf die Wahrnehmung der eigenen Selbstständigkeit ab, wenn man nach einer Party die Wohnung wieder instand setzen muss. Im "Labyrinth" konnten die Schülerinnen und Schüler Tipps für Krisen ausarbeiten oder Hilfe suchen und finden, während im "Zeittunnel" verschiedene Alternativen für die Zukunft besprochen wurden. Als auch die vierte Station, die "Bühne", auf der neue Rollen ausprobiert und Applaus geerntet werden konnte, durchlaufen war, trafen sich alle zur Auswertung an den "Stärkeschränken", wo die Jugendlichen prüften, ob die Selbsteinschätzung ihrer Stärken mit der Fremdeinschätzung der "Reisebegleiter" übereinstimmt. 

Diese erste Maßnahme der Berufs- und Studienorientierung soll den Jugendlichen die eigenen Stärken bewusst machen. Sie dienst auch als Grundlage für weitere berufs- und studienorientierende Maßnahmen, an denen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 11 in diesem Jahr teilnehmen werden.

Informationen zum Projekt "Komm auf Tour" finden Sie unter http://www.komm-auf-tour.de 

Moses-Mendelssohn-Preistäger 2015/2016

13. Juli 2016

Der Moses-Mendelssohn-Preis wird an unserer Schule für besonderes soziales Engagement, z.B. für den Einsatz als Schulsanitäter oder Einsatzbereitschaft bei kulturellen Veranstaltungen, verliehen, ist mit 50€ dotiert und wird von einem unbekannten Spender gestiftet.

Wir gratulieren den Preisträgern des Schuljahres 2015/2016:

Lin Buschmeier und Rosa Lemcke (Klasse 5)

Hanna Althaus (Klasse 6)

Josef Gerschenzon (7c)

Leah Rosenthal (9a)

Alexander Surzher (9b)

Louis Althaus (10a)

Judith Ederberg (10a)

Oscar Frank (10a)

Emily Jundef (10c)

Simon Kirkils (Q2)

Bye, bye, happiness …

 20. Juli 2016

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden wir unseren stellvertretenden Schulleiter, Herrn Uwe Jacobs, der diese Schule von Anfang an mitgestaltet hat. Mit seinem Unterricht in Biologie, Geografie und ITG wusste er die Schülerinnen und Schüler genauso zu begeistern wie mit seinen legendären Witzchen. Selbst zwei Jahre in Shanghai konnten seine Verbundenheit mit unserer Schule nicht schmälern. An Erfahrungen reicher kam er zurück und übernahm bald darauf den Posten des stellvertretenden Schulleiters. Seine Vertretungspläne sowie seine gute Laune werden uns fehlen!

Wir wünschen Uwe Jacobs in seiner neuen Funktion als Schulleiter am Marie-Curie-Gymnasium in Wilmersdorf alles Gute!

Wir verabschieden uns ebenfalls von Frau Meike Noenen, die eine Jahr lang bei uns Biologie, NaWi und Geografie unterrichtet hat. Auch ihr wünschen wir alles Gute!

Abitur und MSA erfolgreich bestanden

20. Juli 2016

Alle 59 Abiturenten haben in diesem Jahr das Abitur an unserer Schule erfolgreich bestanden, Pia Koch sogar mit dem Traumdurchschnitt von 1,0; sechs weitere immerhin mit 1,2. Unsere Schule erreichte insgesamt einen Abiturdurchschnitt von 2,2. Damit sind wir besser als der Berliner Durchschnitt, der bei 2,4 liegt. Am 6. Juli erhielten die Abiturienten bei einer feierlichen Zeremonie ihre Abiturzeugnisse und am nächsten Abend wurde ausgelassen im Hotel „Maritim“ gefeiert.

Die Abiturientin Emily Althaus erhielt aufgrund ihres unermüdlichen sozialen Engagements den Preis des Fördervereins unserer Schule.

Während die Abiturienten nun eine universitäre Laufbahn einschlagen, eine Ausbildung beginnen oder während eines Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahres Erfahrungen sammeln, nahmen die 64 Zehntklässler die erste Hürde in ihrer akademischen Laufbahn – den Mittelschulabschluss – ebenfalls mit einer Quote von 100%.  

Allen Abiturienten und Zehntklässlern gratulieren wir herzlich und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute! Mazal tov!

Kultursplitter

12. Juli 2016

Von Klasse fünf bis zum zweiten Semester war beim diesjährigen „Kultursplitter“ wieder alles vertreten. Und auch das Programm war wie immer bunt: französische Sketche – „Les Grenouilles“ und „Le Pique-nique“; eine szenische Umsetzung des russischen Gedichtes „Багаж“(„Die 7 Sachen“) von Samuil Marschak; viel Musik – „Skyfall“ und „All I Ask“ von Adele, „Kach et HaKol“ sowie eine Blues-Improvisation und vieles andere. Die Ballade „Der Handschuh“ von Friedrich Schiller trug Yocheved aus der sechsten Klasse vor, während die Klasse fünf den „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe chorisch darbot. Marvin aus der Klasse 8A glänzte wie bereits im letzten Jahr mit der Interpretation zweier Kapitel aus den „Känguruchroniken“, bei denen sich das Publikum über einen Abend im Dunkelrestaurant sowie neue Regeln beim Monopoly amüsierte. Auch der Tanz kam nicht zu kurz: Die Klasse sechs fegte nach der Musik von „Golden Boy“ über die Bühne. Dass diese Schülerinnen und Schüler nicht nur tanzen können, bewiesen sie in der Pause, in der sie Kuchen und Getränke verkauften.

Unser Dank gilt allen, die diesen Kulturabend vorbereitet und mitgestaltet haben.

Nachts in der Synagoge …

8. Juni 2016

Ein ruhiger Abend war es nicht, der Lesemarathon in der Synagoge Pestalozzistraße, denn allen 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 fiel wegen der Aufregung das Stillsitzen und -sein schwer. Rabbiner Sievers empfing sie zur Probe für Tikun Lel Schawuot bereits 5 Tage vor dem eigentlichen Feiertag. Als jedoch der erste Schüler zur Bima aufgerufen wird – „Ich rufe zur Bima Arved ben Ralph“ –, beruhigen sich die Geister. Arved und seine Mitschüler lesen nacheinander aus einer besonderen Thora vor: der „Torah in fünf Bänden“, deren fünfter Band kürzlich im Ariella-Verlag erschienen ist. Verlegerin Myriam Halberstam begleitete deshalb auch den Lesemarathon, der bis 22 Uhr dauerte. Die Religionslehrerin der Klasse, Frau Sasportas, sorgte dafür, dass es zuging wie bei einem richtigen Gottesdienst: Der Schamasch (Foto links: Jakob Liebig) wählte die Vortragenden (Foto: hier Michelle Kligerman) aus, die die Thoralesung mit einer Bracha begannen und beendeten.

Gegen 22 Uhr hieß es dann nach einem „Mitternachtsmahl“ Schlafsäcke und –matten ausrollen und sich im Kidduschraum einen Platz suchen. Frau Sasportas las noch bis 0.30 Uhr aus der „Thora in fünf Bänden“, und obwohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle schliefen, betteten die beiden Lehrerinnen ihr müdes Haupt auf ihre Matte, um gegen 6 Uhr von fröhlichen Kinderstimmen geweckt zu werden.

Das anschließende Frühstück zog sich bis 9 Uhr hin. Mit Sack und Pack ging es nun per S-Bahn zur Schule, denn ab der dritten Stunde hatten die 21 müden, aber einer Erfahrung reicheren Kinder am Unterricht teilzunehmen.

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen – Jom Jeruschalajm an unserer Schule

5. Juni 2016

Auch wenn sich am Himmel bedrohlich dunkle Wolken ballten und einige Tropfen Richtung Erde schickten, so war doch unser Schulfest ein voller Erfolg. Bei sommerlichen Temperaturen vergnügte sich am Jom Jeruschalajm Groß und Klein rund um die Schule mit Sportspielen wie Riesenmikado, Torwandschießen, Dosenwerfen und an der Schokokusswurfmaschine, die jedoch wegen der Hitze nicht mit Schokoküssen, sondern mit Kaubonbons und ähnlich hitzebeständigen Süßigkeiten bestückt war. Die Klassen 8 bis 10 boten an ihren Ständen Kaffee und Kuchen, Waffeln sowie kalte Getränke an. Informationen über unsere Schule und andere jüdische Einrichtungen wurden von unserem Förderverein und von der Naale-Elite-Akademy bereitgestellt. Wem das Glück hold war, der gewann an der Tombola einen Reisegutschein. Und auch die Kultur kam nicht zu kurz: Um 12.30 eröffnete der Chor das Programm mit einem Medley, bei dem unser Musiklehrer Boris Rosenthal Musik von den Comedian Harmonists („Mein kleiner grüner Kaktus“), moderne israelische („Tel Aviv, Tel Aviv“) und traditionelle jüdische Lieder („Hewenu Schalom Alejchem“) kunstvoll arrangiert hatte. Kurzum: ein wirklich gelungenes Fest!

Поздравляем! - Herzlichen Glückwunsch, Leah!

25. Mai 2016

Ohne Fremdsprachen ist unser Leben nicht mehr vorstellbar. Mit ihrer Hilfe erschließen wir uns wichtige Informationen, sie erleichtern uns das Reisen und wir wenden sie täglich in Ausbildung und Beruf an. Jedermann ist also klar: Man braucht Fremdsprachen. Leah Rosenthal aus der Klasse 9a beherrscht neben Hebräisch und Englisch auch Russisch. Ihr sprachliches Können bewies sie in diesem Jahr beim Bundessprachenwettbewerb, an dem sie in Russisch teilgenommen hat und aus dem sie in der Kategorie Solo als Siegerin hervorgegangen ist. Bei diesem Wettbewerb, der in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Latein, Russisch, Spanisch und Alt-Griechisch durchgeführt wird, mussten sich die Teilnehmer in kreativem Schreiben, Landeskunde, Text- und Hörverstehen beweisen. Die besten aus ganz Deutschland treffen sich im September in Hennef beim Finale, dem Sprachenturnier, an dem auch Leah teilnehmen wird. Dort werden dann die Bundessieger ermittelt. An Leahs Erfolg hat nicht zuletzt ihre Russisch-Lehrerin Frau Satareva besonderen Anteil.

Wir wünschen Leah für das Finale viel Glück!

Willkommenskultur und Solidarität mit Geflüchteten

Am 27. 05. 2016 nahm unsere Schule mit der 7. Jahrgangsstufe erfolgreich am 11. Berliner Friedenslauf teil, dessen Schirmherrin die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Frau Dilek Kolat, ist.

Unter dem Motto „Vielfalt leben! Gemeinsam für den Frieden“ setzte unsere Schule gemeinsam mit weiteren 47 Berliner Schulen am Brandenburger Tor ein eindrucksvolles Zeichen für die Friedensarbeit im Libanon und in Deutschland.
Der Erlös des Friedenslaufs kommt der Projektarbeit des Forums Ziviler Friedensdienst e.V. zugute.

Der Kultursommer ist eröffnet

26. Mai 2016

Alle drei Musiklehrer sitzen entspannt in der Aula unserer Schule und lauschen der Band des 4. Semesters. Keiner von ihnen rennt gestresst zwischen Bühne und Mischpult hin und her. Gibt es nicht? Gibt es doch! Denn die Schüler und Schülerinnen des 4. Semesters, die von Klassik (Frederic Chopin: Revolutionsetüde, am Klavier: Chiara Hubermann) über Boogie Woogie (am Klavier: Simon Kirkils) und Uptown Funk (vocals: Karina Verba und Gabriel Sculer) bis hin zu Rock (Another Brick in the Wall und Smoke on the Water, vocals: Shalev Sheffer) darboten, haben das Benefiz-Konzert allein organisiert. Mit ihm wurde unser diesjähriger Kultursommer eröffnet. Während der Pause konnte sich das Publikum mit Kuchen und belegten Brötchen versorgen und durch die Ausstellung Hide Away wandeln, die ebenfalls von Schülerinnen und Schülern des 4. Semesters gestaltet wurde.

Wirklich ein gelungener Auftakt!

„Demokratie gestalten – Toleranz leben“ - Jugendkongress für ehrenamtlich engagierte Jugendliche in Berlin

22. Mai 2016

Zum 16. Mal richtete das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) vom 20. bis 24. Mai 2016 in Berlin den BfDT- Jugendkongress aus. Er stand unter dem Motto „Demokratie gestalten – Toleranz leben“: Rund 450 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland beschäftigten sich mit zivilgesellschaftlichem Engagement und der Partizipation von Jugendlichen.   Mit dabei waren auch Tirzah, Judith, Louis, David, Oskar und Mark aus der Klasse 10A des Jüdischen Gymnasiums. Zusammen mit ihrer ehemaligen Religionslehrerin Dr. Yael Kupferberg standen sie am Sonntag interessierten Kongressteilnehmer*innen Rede und Antwort zum Thema „Wie leben junge Juden heute in Deutschland?“.

Text und Foto: Hauke Cornelius

Jom haShoa vehaGvura

4. Mai 2016

Anlässlich des 73. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto fuhren die Klassen 8 und 9 zur Verlesung der Namen der ermordeten Berliner Juden in die Fasanenstraße. Die Klassen 5-7 versammelten sich zu einer Gedenkzeremonie in der Aula, die die Klasse 6 unter der Leitung von Frau Sasportas gestaltete. Die Schülerinnen und Schüler berichteten vom Leben und Sterben der Untergrundkämpferin Hanna Senesh, deren bekanntes Gedicht “Eli, Eli” Kantor Sheffer gefühlvoll vortrug. Gebannt verfolgten die Anwesenden auch Stationen der Lebensgeschichte Rudi Leavors, der zwei Jahre lang unsere Schule besuchte, bevor die Eltern plötzlich von der Gestapo verhaftet wurden und die Familie, erschüttert durch dieses Erlebnis, nach England emigrierte. "Es waren die schönsten Jahre meines Lebens. Hauptsächlich, weil ich in diesen Mauern eine Sicherheit fühlte, die sich draußen schon 1936-37 durch ihre Abwesenheit bemerkbar machte" (Rudi Leavor). 1942 wurde der Schulbetrieb eingestellt und das Gebäude als Deportationslager missbraucht. Mit dem El Male Rachamim, vorgetragen von Kantor Sheffer unter Begleitung von Regina Yantian, gedachten wir der 700 verbleibenden Schüler und Lehrer, von denen der Großteil die Shoa nicht überlebte.

Text: Nina Sasportas

Foto: Mark Portnow

Jom Haatzmaut am Jüdischen Gymnasium

12. Mai 2016

Wie in jedem Jahr versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft im Innenhof des Gymnasiums um den Geburtstag Israels zu feiern. Traditionell berichteten die achten Klassen von ihren Erfahrungen während der Israel-Reise und die Schulband intonierte die allseits bekannte jüdische und israelische Lieder. Nachdem der Schulleiter, Dr. Aaron Eckstaedt in seienr Ansprache an die Geschichte Israel erinnerte und die Hatikvah verklungen war, tanzten alle ausgelassen zu „Tel Aviv – Habibi – Tel Aviv“.

„Hamburg meine Perle – Hafen und Tor zur Welt“

21.-23. April 2016

Im Rahmen eines dreitägigen Seminares besuchten Amber-Mae Schmalkoke und Marie Weyer (Q2) Hamburg. Dort nahmen sie vom 21.04 bis 23.04.2016 am Grundkurs „Journalismus für Einsteiger“ teil, der von der Medienwerkstatt der Konrad-Adenauer-Stiftung regelmäßig veranstaltet wird. Geleitet wurde das Seminar u.a. von der Trainerin Hanna Gieffers, die als freie Journalistin für Bento, Die Zeit und bbc arbeitet und den Jugendlichen viel praxisnahes, professionelles Wissen vermitteln konnte. Unter anderem gab es eine umfangreiche Einführung in die journalistischen Darstellungsformen, was u.a. als Vorbereitung für den zweiten Tag des Seminars diente, denn alle Kursteilnehmer*innen schrieben erfolgreich eine eigene Reportage zum Thema „Hamburg meine Perle – Hafen und Tor zur Welt“. Außerdem besuchten sie das SPIEGEL– Gebäude und erhielten bei einer Führung durch das ganze Haus Einblick in die Redaktionen von DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE, SPIEGEL TV sowie des Manager Magazins und des Harvard Business Managers. Auch die Bento-Redaktion wurde besucht und ein ausführliches Gespräch mit dem Redaktionsleiter von Bento geführt. 

Hauke Cornelius

Foto: Marie Weyer&Amber-Mae Schmalkoke

Für den Unterricht mit dem ICE nach Kassel

 8. April 2016

Der Leistungskurs Deutsch im 11. Jahrgang beschäftigt seit Beginn des Schuljahres mit den Themenbereichen Sprache, Sprachentwicklung und Kommunikation. Nachdem bereits eine Sprachwissenschaftlerin im Rahmen eines kleinen Seminars über die Sprachwissenschaft als solche und die Arbeit von Sprachwissenschaftlern berichtete, entstand der Wunsch, noch mehr über das weite Feld der Sprachwissenschaft zu erfahren. Was lag da näher, als den Ursprung der Sprachwissenschaft zu reisen. Gemeinhin gelten die Brüder Grimm, die den meisten wohl nur als Märchensammler bekannt sein dürften, als Begründer der Sprachwissenschaft. Dass sie die längste Zeit ihres (Forscher-)Lebens in Kassel verbrachten, ist wenig bekannt. Dem will die Stadt Kassel nun abhelfen und hat im September 2015 ein einzigartiges Museum eröffnet: die Grimmwelt. Diese zu besichtigen, hatte sich der Leistungskurs vorgenommen und weder Kosten noch Mühen gescheut, sodass am 6. April die Exkursion stattfinden konnte. Hier können interessierte Besucher wirklich alles über die Forschungsarbeit der Brüder Grimm erfahren und anhand von zahlreichen Exponaten selbst erforschen. Im Rahmen einer neunzigminütigen Führung erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über die Erstellung des Grimmschen Wörterbuchs, das den gesamten Sprachschatz der Deutschen beinhaltet. In einer selbstständigen einstündigen Recherche konnten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss das Museum auf eigene Faust erkunden und für sie interessante Aspekte noch weiter vertiefen. Dieser besondere Schultag war außerordentlich lang, von 8:30 bis 20:30 Uhr stand die deutsche Sprachwissenschaft im Mittelpunkt, wurde aber vom Leistungskurs einstimmig als sehr bereichernd empfunden.

Hauke Cornelius

EU-Planspiel zur Agrarpolitik

11. April 2016

Alle Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe nahmen im Rahmen der Geografie- Geschichts- und Politik-Kurse an einem EU-Planspiel zur gemeinsamen Agrarpolitik teil, welches von vier Mitarbeitern des EUROSOC#DIGIATL im Auftrag der EU durchgeführt wurde. Das Planspiel vermittelte einen unverstellten Blick auf den Entscheidungsprozess der Europäischen Union, in dem es die Komplexität des Gesetzgebungsverfahrens der EU auf dessen wesentliche Aussagen reduzierte. Gleichzeitig wurden den Schüler*innen „spielerisch“ wichtige Informationen sowohl über die Struktur und die handelnden Akteuren der EU als auch über das zu verhandelnde Thema vermittelt. Mit großer Begeisterung nutzen die Schüler*innen die Möglichkeit, diese Methode des Lernens zu erproben und berichteten im Anschluss von ihren positiven Erfahrungen. 

Auffrischungskurs für Schulsanitäter

12. April 2016

Als Schulsanitäter am JGMM ist man eigentlich ständig in Bereitschaft, im Schulhaus oder auf dem Schulhof einem verletzten Schüler oder einer Schülerin zu helfen. Gleichzeitig hofft man, dass es nicht dazu kommt, dass man sein Sanitäterwissen anwenden muss. Dieses besondere Wissen, das viele von uns schon in der achten Klasse erworben haben, will ständig wiederholt und aufgefrischt werden, damit man im Ernstfall gut und sicher helfen kann. Anfang April organisierten wir, die Schulsanitäter der 10. Klasse, deshalb zusammen mit den Johannitern eine Fortbildung für alle Sanitäter der Schule, um vergessene Details und Techniken zu wiederholen. Unserem Ausbilder Kevin half uns unser Wissen neu zu reaktivieren und zu erweitern, damit wir in der Schule bei Problemen noch besser helfen zu können. Der Nachmittag war nicht nur für uns, sondern auch für unsere Ausbilder sehr interessant.

Foto und Text: Louis Althaus (SSD-Team des JGMM)

Wettbewerb "Mobile Ideen für Morgen"

7. April 2016

Im 1. Halbjahr des Schuljahres 2015/16 hat die Klasse 8A am vom KKL ausgerufenen deutsch-israelischen Filmwettbewerb "Mobile Ideen für Morgen" teilgenommen. In Gruppen von maximal 4 Schüler*nnen sollte sich mit dem Thema Nachhaltige Mobilität filmisch auseinander gesetzt oder eine Idee oder eine Aktion entwickelt werden, die sich mit dem Thema befasst und diese dann in einem kurzen Film vorstellt werden. Einmal pro Woche trafen sich die Schüler*nnen unter der Leitung von Andrea Wigger und lernten, inwieweit das Obst für den Frühstückstisch, die Art und Weise des Schulwegs, der Herkunftsort der Kleidungsstücke Einfluss auf unsere jetzige Umwelt und damit auf unsere Welt von Morgen haben. Ende Februar konnten 5 Filme eingereicht werden.  Dank der Unterstützung durch den Förderverein unserer Schule fahren am 13. April alle am Wettbewerb beteiligten Schüler*nnen zur Preisverleihung, die im Rahmen des Paul-Spiegel-Filmfestivals stattfindet, nach Düsseldorf. Unter insgesamt 180 Einreichungen konnten zwei Filme des Jüdischen Gymnasiums einen Platz erreichen: Die Gruppe mit Enno, Sarah, Rimona und Massimiliano erlangte den 2. Platz in der Kategorie Film und den 5. Platz in der Kategorie Nachhaltige Mobilität. Die Gruppe von Marvin, Liam, Jean-Loup und Jascha erlangte den  6. Platz im Wettbewerb “Mobile Ideen für Morgen” in der Kategorie Nachhaltige Mobilität.

Wir gratulieren!!! 

Andrea Tatjana Wigger

Regelmäßige schulinterne Fortbildung

5. April 2016

Die Melia ist eine halbjährlich stattfindenden schulinternen Fortbildung zu einem jüdischen Thema. Im 1. Halbjahr hatte sich das Kollegium mit der Frage “Jüdische Grundwerte zur Gestaltung des zwischenmenschlichen Zusammenlebens – richtungsweisend für unsere Schulgemeinschaft?” auseinandergesetzt - eine Diskussion, die parallel auch in den Klassen und der Schülerversammlung geführt wurde und Eingang in die Formulierung eines gemeinsamen Schulethos' finden soll.   Dieses Mal versammelte sich das Kollegium, um sich mit Fragen der Didaktik aus jüdischer Sicht zu beschäftigen. In Form des Chavruta-Lernens, einer intensiven Partner- und Textarbeit, wurden Talmudtexte zu Fragen der Lehr- und Lernsituationen diskutiert: Einstimmung auf die Studientage am 17. und 18.4.16, an denen die Themen Binnendifferenzierung und Sprachbildung behandelt wurden.

Text + Foto: Nina Sasportas

Engagement für Flüchtlinge

1. März 2016

Yotam Polizer, IsraAid Global Partnership Director, berichtete in den Englisch-Leistungskursen vom humanitären Engagement der Organisation IsraAid in 18 Ländern und in der Flüchtlingshilfe. IsraAid engagiert sich sowohl auf der Insel Lesbos als auch in sechs Berliner Flüchtlingslagern. Yotam Polizer betonte in seiner Präsentation die Wichtigkeit gerade jüdischen Engagements in der Flüchtlingshilfe. „Dies ist eine Chance, einen positiven Eindruck bei Kindern zu hinterlassen, für die Judentum und Israel bisher mit dem Teufel gleichgesetzt wurden“, betonte er, „und wenn wir die Chance, Freizeitangebote gerade für Kinder und Jugendliche mitzugestalten, verstreichen lassen, werden andere diese Lücke füllen, die die Kinder eventuell in ihren Vorurteilen bestärken werden.“

In der anschließenden Diskussion kamen Vorbehalte und Sorgen, jedoch auch das Bedürfnis der Schüler zur Sprache, sich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren. „Ich möchte nichts beschönigen oder verharmlosen und meine, euer Engagement muss in einem organisierten, sicheren Rahmen stattfinden“, so Polizer. Dies sei durch die Teilnahme an den bereits etablierten Projekten von IsraAid möglich und würde große Wirkung entfalten.

Nina Sasportas

Gedenken an die „Fabrikaktion“

29. Februar 2016

Schüler des 4. Semesters nahmen am 29. Februar an der Gedenkveranstaltung in der Großen Hamburger Straße und dem anschließenden Schweigemarsch zur Rosenstraße teil. Kantor Zkorenblut sprach das El Male Rachamin und Rabbiner Sievers Kaddisch.

In der vorhergehenden Woche hatte das Ehepaar Hirsch in einem Zeitzeugengespräch von dieser Aktion berichtet und so den Schülerinnen und Schülern einen persönlichen Einblick geben können. Frau Hirsch war Anfang der 40er-Jahre Schülerin der Jüdischen Mittelschule, die sich damals in unserem Haus befand. Am 27.2.1943 begann die so genannte „Fabrikaktion“, bei der Tausende Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. Ruth Hirsch wurde – zusammen mit ihrem Vater – am 1. März 1943 verhaftet und in das völlig überfüllte Gebäude der Rosenstraße gebracht. Ihre Mutter befand sich unter den Menschen, die vor dem Gebäude die Entlassung ihrer Familienmitglieder forderten und den Aufforderungen, das Gelände zu verlassen, Widerstand leisteten. Durch die „Flüsterpost“, so Frau Hirsch, wussten die Inhaftierten von den ausharrenden Familienangehörigen.

Nina Sasportas

Foto: Anne-Frank-Zentrum Berlin

Emily, Naomi und Bar stellen Bilder in Thessaloniki aus

26. Februar 2016

Im Rahmen ihres Hebräisch-Unterrichts für Muttersprachler nahmen die drei Achtklässlerinnen an einem Centropa-Projekt teil. Diese internationale Vereinigung von Historikern, Filmemachern, Journalisten und Pädagogen hat ein interdisziplinäres Bildungsprogramm zur europäisch-jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts erarbeitet, an dem mehrere hundert Schulen in 16 Ländern teilnehmen und dabei gemeinsam grenzüberschreitende Projekte erstellen. Eine der teilnehmenden Schulen ist seit etlichen Jahren unsere Schule.

Emily, Naomi und Bar beschäftigten sich mit dem Buch „Gern wäre ich geflogen wie ein Schmetterling“, das die Familiengeschichte Hannah Gofriths behandelt und anhand dessen die Schülerinnen die Auswirkungen des Holocaust auf eine jüdische Familie begreifen lernten. Nach der Lektüre wählten sie verschiedene Themen aus, z.B. Kindheit vor dem Krieg oder Leben im Versteck, die sie anschließend gestaltend umsetzten. Ihre Bilder sind nun gemeinsam mit denen von Schülerinnen und Schülern jüdischer Schulen aus Las Vegas und Thessaloniki im dortigen Jüdischen Museum zu sehen.

Zeitzeugengespräch mit ehemaligen Schülern unserer Schule

26. Februar 2016

Am 23. Februar 2016 war die Familie Hirsch zu Gast bei uns in der Archiv-AG. Wir hatten die Gelegenheit, aus nächster Nähe zu erfahren, wie der Schulalltag um 1942 aussah. Herr und Frau Hirsch, die sich an unserer Schule kennenlernten, berichteten spannend aus dieser bewegten Zeit. Auch für die beiden war das Gespräch aufregend, da es das erste Mal war, dass sie vor Fremden von ihren Erlebnissen berichteten. Zuvor hatten wir uns in der AG intensiv auf das Treffen vorbereitet. Wir studierten bereits existierendes Material und sammelten Fragen für das Gespräch. Das Interview mit dem Ehepaar Hirsch zeichneten wir auf, um unser Schularchiv zu erweitern.

Leah Rosenthal

Foto: Sabine Thomasius

Mit dem BKA auf der Suche nach dem richtigen Beruf

18. Februar 2016

Im März 2015 beschloss der Senat von Berlin das Landeskonzept für Berufs- und Studienorientierung. Es sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler künftig entsprechend ihren Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten sowie ihrer Leistungsbereitschaft Angebote zur weiteren Förderung ihrer Berufswahlkompetenz erhalten und an Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung (BSO) teilnehmen. Dies traf bei uns natürlich auf offene Ohren.

Am 17. Februar fand deshalb eine der zahlreichen Veranstaltungen zur Berufs- und Studienorientierung statt: eine Einführungsveranstaltung zu „vocatium“, der Fachmesse für Ausbildung und Studium, statt. Am Tag danach brachen 20 Schülerinnen und Schüler des 2. Semesters zu einer Exkursion ins Bundeskriminalamt auf. Der einführende Vortrag dort ermöglichte es den Jugendlichen, sich eine erste Vorstellung davon zu machen, was in den Reihen der Polizei an Berufs- und Studienchancen auf sie warten könnte. Die Schüler erfuhren detailliert, wie das Bewerbungsverfahren abläuft und welche Prüfungen zu absolvieren sind. Anschließend stellte ein Personenschützer seinen Werdegang vor. Außerdem wurde den Jugendlichen Einblick in das Kampfsport-Training und die Funktionsweise der Schießhalle gewährt. Auch wenn nicht jeder oder jede beim Besuch des BKA gleich eine Karriere in Uniform plant, so nutzten die Jugendlichen doch die Chance, einen Einblick darin zu gewinnen, was Berufsleben für sie bedeuten könnte.

Quelle: Hauke Cornelius

Glückwunsch!

15. Februar 2016

Alma Lapidot-Rakemann, unsere Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb, der jährlich zwischen den Schülerinnen und Schülern der sechsten Klasse ausgetragen wird, hat sich im Regionalentscheid Berlin Mitte-Tiergarten-Wedding in die nächste Runde gelesen.

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Im April wird Alma dann auf Bezirksebene gegen die Konkurrenz antreten.

Wir wünschen ihr viel Erfolg!

Willkommen an Bord!

8. Februar 2016

Wir heißen herzlich unsere neuen Kolleginnen und Kollegen willkommen, die unser Lehrerkollegium seit dem 4. Februar bereichern:

  • Frau E. Rieser – Englisch, Geschichte
  • Frau A. Graf – Deutsch, Geschichte
  • Frau A. Mönch – Erdkunde, Geschichte, PW
  • Herr R. Miebach – Mathematik, Physik
  • Herr Dr. M. Gribenski – Musik, Französisch

It's time to say goodbye ...

29. Januar 2016

Ende Januar ist Frau Reinhart-Döring in den wohlverdienten Ruhestand entlassen worden. Als eine der ersten Lehrerinnen unserer Schule hat sie sich besonders um den Aufbau des Fachbereiches Englisch verdient gemacht, den sie mit strenger, aber gerechter Hand bis zum Schluss leitete. Frau Reinhart-Döring war nicht nur didaktisch-methodisch, sondern auch technisch immer auf dem neusten Stand. Vielen Schülerinnen und Schülern sind sicher neben interessanten Filmen, markigen Songs, mit denen Frau Reinhart-Döring ihren Englischunterricht auflockerte, auch noch die zahlreichen US-amerikanischen Studentinnen und Studenten in Erinnerung geblieben, die bei Frau ihr ein Praktikum absolvierten und an unserer Schule erste Unterrichtserfahrungen sammeln konnten. Wir wünschen Frau Reinhart-Döring alles Gute!

Auch von Galina Gekkel, Jean Goldenbaum sowie von Thomas Wandelt, die Musik, Mathematik bzw. Geschichte/PW unterrichteten, verabschiedeten wir uns am Ende des Halbjahres. 

Ski und Rodel gut!

17. Januar 2016

Obwohl unsere Schule im Flachland liegt, kann man an ihr sowohl Ski- als auch Snowboardfahren lernen, wenn man den entsprechenden Grundkurs Sport gewählt hat. Dann kommt man auch in den Genuss einer Ski-Kursreise nach Österreich. In diesem Jahr verschlug es zehn Schülerinnen und zwölf Schüler des 11. Jahrgangs zusammen mit ihren Sportlehrern nach Seefeld in Tirol.

Herr Maue, Herr Klimach und Herr Murray boten zwei Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie einen Snowboardkurs an.

Das theoretische Wissen wurde in den Abendstunden weiter vertieft, denn nach dem gemeinsamen Abendessen folgte eine Theoriestunde, in der wir unsere bisherigen Leistungen und Fehler analysierten, um es am nächsten Tag besser zu machen.

Quelle: Katja Kleiner (11. Jahrgang); Foto: Andreas Klimach

Knobeleien beim FB Mathematik

Erfolgreicher Tag der offenen Tür

10. Januar 2016

Am Sonntag war unser Haus für alle, die sich über unsere Schule informieren wollten, geöffnet. Wie jedes Jahr präsentierten die Fachbereiche ihre Arbeit und lockten mit Wettbewerben sowie Experimenten. Auf der gut besuchten Eröffnungsveranstaltung beeindruckte ein Chor von ca. 70 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 mit einem Medley aus israelischen und deutschen Liedern. 

Auch in diesem Jahr war das Schülercafé der achten Klassen gut besucht. Hier konnten sich die Besucher mit selbst gebackenem Kuchen und belegten Brötchen stärken und bei Kaffee oder Tee von unseren Elternvertretern Informationen aus erster Hand erhalten. Der Erfolg des Tages der offenen Tür lässt sich auch an den zahlreichen Anmeldungen für die künftigen fünften und siebten Klassen messen.

Eröffnung der Wanderausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“

 16. Dezember 2015

„Vielfalt bereichert!“ konstatierte nicht nur Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bei der Eröffnung der Wanderausstellung in unserer Aula.

An der Podiumsdiskussion zum Thema „Gesellschaftliche Vielfalt als Chance und Herausforderung“ nahmen neben ihr auch Protagonistinnen der Ausstellung, das Künstler-Kollektiv Migrantas sowie Schülerinnen und Schüler des Jüdischen Gymnasiums teil.

Die Ausstellung, ein Projekt der Zeitbild Stiftung, war bei uns bis zum 15. Januar 2016 zu sehen.

Quelle: Zeitbild Stiftung, Foto: Zeitbild Stiftung/Jacek Pietrowski

Seminar statt Unterricht

Dem neuen Rahmenlehrplan entsprechend beschäftigte sich der Leistungskurs Deutsch im 1. Semester mit Kommunikationstheorien und Tendenzen der deutschen Gegenwartssprache.

Ende November wurde das für Schülerinnen und Schüler doch sehr theoretische Thema durch den Besuch der Sprachwissenschaftlerin Esther Jahns von der Universität Potsdam sehr viel anschaulicher und greifbarer. Die Wissenschaftlerin beschrieb ausführlich die Art und Weise ihrer Arbeit am Institut für Germanistik und beantwortete geduldig alle Fragen der Jugendlichen. Besonderes Interesse galt dabei auf beiden Seiten der empirischen Forschung und dem Ermitteln der Untersuchungsdaten, sprich dem Wortschatz, der u.a. auch Eingang in die Liste der Jugendwörter des Jahres findet. Die sehr fruchtbringende Zusammenarbeit soll in den nächsten Monaten fortgesetzt werden.

Wirtschafts-AG lädt Interessierte ein

Seit Anfang des Schuljahres findet wöchentlich eine Wirtschafts-AG statt, die von Schülern für Schüler gegründet wurde. In kleinem Kreis und lockerer Atmosphäre wird über Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Ökonomie diskutiert. Nun ist eine Erweiterung dieses Kreises angedacht und deshalb sind alle, die sich für den Themenkomplex Wirtschaft interessieren, herzlich eingeladen. In Zukunft wird es auch mehr praxisorientierte Veranstaltungen geben. So sollen beispielsweise einige Wirtschaftsgrößen eingeladen oder Firmenführungen organisiert werden.

Die AG trifft sich jede Woche mittwochs zwischen 13:10 und 14:00 Uhr. Ansprechpartner bei Interesse sind Danny Perez, Leonard Weinstock und Leonard Barth aus dem 1. Semester.

14 neue Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen ausgebildet

Auch in diesem Jahr wurden wieder Schüler und Schülerinnen unserer Schule vom Johanniter Unfall-Hilfe e.V. für den Schulsanitätsdienst ausgebildet. An der diesjährigen Ausbildung nahmen 14 Schüler der 9. Klassen teil. Eine Kurs-Teilnehmerin beschreibt ihre Erfahrungen so:

"Die neuen Kenntnisse kann man nicht nur für die Aufgabe des Schulsanitäters brauchen, sondern auch für den Alltag und den Umgang mit anderen Menschen. Da wir in der 8. Klasse leider nur bei einem 2-tägigen Kurs teilnehmen konnten, welcher auch nur die Grundsätze der Ersten Hilfe beinhaltete, hat sich dieser längere und viel tiefer gehende Kurs in jedem Fall gelohnt. Außerdem hat uns dieser Kurs eine Menge Freude bereitet." 

Am letzten Tag fanden sowohl eine schriftliche als auch eine praktische Prüfung statt. Letztere bestand aus Fallbeispielen, die bewältigt werden mussten. Dabei galt es, realistisch geschminkte Schüler zu behandeln und dabei nachzuweisen, dass z.B. ein Druckverband angelegt und ein Verletzter fachgerecht gelagert werden kann. Auch die Meldung an die Berliner Feuerwehr und Übergabegespräche wurden geübt und die Teilnehmer erhielten Kenntnis von den geheimen Notarztstichwörtern. Dieses Jahr lag der Durchschnitt der Prüfungsergebnisse aller 14 Schüler bei 2+.

Wir bedanken uns für das Engagement der Schüler und Schülerinnen, die in diesem Schuljahr aus dem SSD ausgeschieden sind, insbesondere bei der Leiterin Deborah Kogan, und freuen uns auf die neuen SSD-ler sowie die neue Leitung – Louis Althaus und Tirzah Maor. 

Mitzwah Day am JGMM

Im Rahmen des Mitzwah Days entschieden sich die Schülerinnen und Schüler des Clubrats dafür, Kleiderspenden für die Obdachlosenhilfe zu sammeln. Außerdem wurden in einer Pause selbstgemachtes Popkorn und Zuckerwatte verkauft. Der Erlös kommt ebenfalls der Obdachlosenhilfe zugute. Bei der Befüllung der Popcorntüten haben viele Schülerinnen und Schüler in ihrer Pause mitgeholfen. Vielen Dank!

"Schulinspektion" am JGMM

Während staatliche Schulen alle fünf Jahre eine richtiggehende Schulinspektion absolvieren müssen, erhalten Privatschulen einen sogenannten Schulbesuch. Am 17. November besuchten uns die beiden für das Jüdische Gymnasium zuständigen SchulaufsichtsbeamtInnen, prüften Unterlagen sowie Klausuren und hospitierten u.a. auch sechs Stunden im Unterricht. Bereits in den Vorwochen hatten wir umfangreiche Materialien über Schulorganistion, Schulstruktur sowie Schulentwicklung zusammengestellt. Insgesamt erhält das Jüdische Gymnasium sozusagen die Note „sehr gut“. Unsere Schulaufsichtsbeamtin betonte die lernförderliche und wohlwollende Atmosphäre  sowie insbesondere die sehr gute Beziehung der Lehrkräfte zu den Schülerinnen und Schülern. Sie habe „sehr guten“ Unterricht und „sehr gute“ Kolleginnen und Kollegen gesehen. Die Schulaufsicht lobte außerdem das Engagement in der Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie die Einrichtung des Sozialteams. So käme es zu einer „Gleichwertigkeit von Bildungs- und Erziehungszielen“ und einer integrativen Förderung, die ein gutes modernes Gymnasium auszeichneten. Wir freuen uns über dieses Lob und werden den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten.

Spannende optische Experimente

Die Klasse 6G besuchte am 11. November das School_Lab im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Adlershof und nahm dort an dem Workshop „Sehen mit Augen und Kamera“ teil.Vier Stunden lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Physik-Studenten mit Optik. So manches Geheimnis wurde gelüftet und der bunte Mix aus Wissensvermittlung und Experimenten begeisterte die Schülerinnen und Schüler.

Berufsorientierung für die achten Klassen

„Komm auf Tour“ heißt der Parcours, den die achten Klassen am 13. November im Rahmen der Berufsorientierung durchliefen. Im  Vollgutlager auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln setzten sich die Schülerinnen und Schüler auf spielerische und handlungsorientierte Weise an vier Stationen mit ihren persönlichen Stärken auseinander. An jeder dieser Stationen musste entschieden werden, welche der Aufgaben einzeln oder in kleinen Gruppen gelöst werden sollten. An der Station „Sturmfreie Bude“ beispielsweise überlegten die Teilnehmer, wie sie ihre Traumwohnung einrichten wollen und womit sich ihre Wünsche finanzieren lassen. Je nach gewähltem Lösungsweg erhielten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufkleber, die ihr Stärken symbolisieren. Zum Schluss trafen sie sich an der „Stärkenschranke“, wo sie sich über Berufe informieren konnten, die ihren Stärken entsprechen. Jeder Teilnehmer erhielt außerdem nach dem Parcoursbesuch ein "Logbuch", in dem die Ergebnisse des Parcours festgehalten wurden und das als Grundlage für die weitere Beschäftigung mit den eigenen Stärken dient.

Projekttag am 9. November

Am 9. November fand der alljährliche Projekttag zum historischen Lernen in Erinnerung an die Novemberpogrome statt. In 15 verschiedenen Workshops und Exkursionen vertieften unsere Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse zum Jüdischen Leben während der NS-Diktatur und Shoa. Durch die Arbeit mit historischen Quellen und Biographien oder dem Gespräch mit Zeitzeugen näherten sie sich Einzelschicksalen, lernten u.a. über das Alltagsleben in Berlin vor 1938, das Leben im Versteck, im Exil in England, im Ghetto und in Sachsenhausen; sie diskutierten Antisemitismuserfahrungen vor 1938 und heute und beschäftigten sich mit dem Neubeginn nach der Shoa und der Gedenkkultur in Deutschland heute.  

Schalom und Alefbet – Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums

Am 9. November stellte unser Schülervater Dirk Külow seine jüngst erschienene Publikation Schalom und Alefbet – Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin in der benachbarten Sophienkirche vor. Der Historiker berichtete in populärer Erzählweise, die sich an Fakten und Zusammenhängen orientierte, von der wechselvollen Geschichte unseres Gymnasiums. Das bei Hentrich & Hentrich erschienene Buch ist in fünf Jahren liebevoller und kleinteiliger Forschung entstanden und wurde bereits im Januar im Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße vorgestellt.

Klasse 10a im Gespräch mit Rudi Leavor

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a haben in ihrem Unterricht ein intensives Gespräch mit unserem ehemaligen Schüler Rudi Leavor geführt. Schon seit etlichen Jahren pflegen wir Kontakt zu unseren ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die uns auch regelmäßig als Zeitzeugen besuchen. Am 6. November hatten wir Besuch von Rudi Leavor, der von 1936 bis 1937 Schüler unserer Schule war. In einem interessanten aber auch sehr persönlichen Gespräch konnte  er unseren Schülerinnen und Schülern ein anschauliches Bild von unserer Schule zu der damaligen Zeit vermitteln. Rudi Leavor lebt heute in England und besucht "seine" Schule regelmäßig jedes Jahr.

Gedenkveranstaltung am „Gleis 17“

Am 15. Oktober fand am Mahnmal "Gleis 17" in Grunewald eine Gedenkveranstaltung statt, mit der an den Beginn der Deportationen der Berliner Juden vor 74 Jahren erinnert wurde. David Pekar, Schüler der Klasse 10a, die an der Veranstaltung teilnahm, berichtet darüber:

„Es wurden von verschiedenen Personen Ansprachen zum Gedenken an die ermordeten Juden vorgetragen. Sehr emotional war es, als Schüler des Hermann-Ehlers-Gymnasiums Biografien von jüdischen Schülern, die später ermordet wurden, vorgetragen haben und auch deren Hobbys, Traumjobs und Lieblingsfächer erwähnten. Dabei wurde deutlich, dass diese jüdischen Schüler auch in den schweren Zeiten ihre Hoffnung nicht verloren haben. Später sprach Rabbiner Alter das Kaddisch und viele Anwesende legten Rosen nieder. Es war schön zu sehen, das nicht nur jüdische Schüler da waren.“

Oberstufenschüler in Israel

Pia Koch und Ben Orthen (beide 3. Semester) haben auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit unserem Schulleiter Dr. Aaron  Eckstaedt die internationale Konferenz New Strategies to Improve European-Israeli Relations besucht und vom 6. bis 10. Oktober vier Tage in Herzliya und Jerusalem verbracht. Pia und Ben haben die Konferenz vor einem hochkarätigen Panel, darunter etliche ehemalige europäische Außenminister,  mit ihrem Vortrag The View of the Future: Expectations of the Future Relations between Israel und Europe beendet.

Israelis in Berlin

Es hat sich schon zu einer schönen Tradition entwickelt, dass die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Haifa, der Leo-Baeck-Schule, ihre Sukkotferien in Berlin verbringen. Es handelt sich dabei um den Gegenbesuch innerhalb des Schulaustauschprogramms, das die beiden Schulen schon seit Jahren verbindet. Im Frühjahr 2015 weilten die Schülerinnen und Schüler des jetzigen 9. Jahrgangs in Israel und besuchten dort auch die Leo-Baeck-Schule.

Und als wäre das nicht genug Besuch, um sein Hebräisch zu trainieren, empfing die Klasse 9a eine Gruppe israelischer Schülerinnen und Schüler, die am Programm Young Ambassadors School teilnehmen. Einige von ihnen werden vielleicht auch die zukünftigen Botschafter und Gesandten Israels sein. Den Höhepunkt des Programms stellt immer eine Delegationsreise dar, wie eben diese nach Berlin. Ziel der Delegationsreise ist es, zu den verschiedensten Akteuren des politischen und gesellschaftlichen Lebens der Gaststadt Kontakt aufzunehmen und die Gelegenheit für einen Austausch zu erhalten. Es bedurfte keiner langen Vorreden und schon waren deutsche und israelische Jugendliche in einem regen Gedankenaustausch über Schule, Lehrer, Zukunftspläne, aber auch Freizeitgestaltung und Einkaufsmöglichkeiten in Berlin.

Projekt Junge jüdische Identitäten in Berlin 2015

Von Oktober 2015 bis zum Ende des 1. Halbjahres im Januar 2016 stellen Schüler der 10. Klassen Gedanken zu ihrer jüdischen Identität filmisch dar. Mithilfe des Videokünstlers Daniel Laufer setzen sie dabei die aus alten Filmen bekannte Technik des Matte Paintings ein. Da das Projekt im Rahmen des Kurses für Darstellendes Spiel stattfindet, ist es gleichzeitig Vorbereitung und Teil einer Theateraufführung, die sich ebenfalls mit der Suche nach der eigenen Identität befasst. Die Filme werden am Ende des 1. Halbjahres gezeigt, die Theateraufführung dann am Ende des 2. Halbjahres. Das Projekt unter Leitung von Frau Wigger wird mit 3000 Euro vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert.

Rosch HaSchana-Feiern, Sukkot und Kabbalat Schabbat

Auch in diesem Jahr feierten alle Klassen Rosch HaSchana in der Aula der Schule. Vom 8. bis 11. September aßen, sangen und beteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Die Rabbiner Ederberg, Sievers und Yacoobov erklärten den Schülern die Bedeutung des jüdischen Neuen Jahres, Herr Rosenthal, Herr Goldenbaum sowie Frau Aberle begleiteten die Lieder der Schülerinnen und Schüler  mit Flügel, Bongas und Querflöte. Zu Sukkot besuchten die Schüler in den Religionsstunden die Sukka, lernten, was die Arba'a minim sind, aßen Obst und Trockenfrüchte und sangen Lieder.

Erstmalig besuchten die 5. und 6. Klasse dieses Jahr zu Simchat Thora die Synagoge in der Oranienburger Straße. Die siebten Klassen feierten ihren Kabbalat Schabbat traditionsgemäß gemeinsam nach dem Gottesdienst in der Oranienburger Straße bei Challah, Hühnerbeinen und Gesang. Herr Ishakov hatte ein kleines Schabbat-Programm vorbereitet, Schülerinnen sprachen die Brachot. Die neunten Klassen hatten israelische Gäste zu Besuch und konnten den Austauschschülern zeigen, wie an unserer Schule Schabbat gefeiert wird. Im Gegenzug improvisierten die israelischen Gäste ein kleines Liederprogramm.

1. Preis beim Quiz der Religionen für die 9./10. Klassen

Im Rahmen der Interkulturellen Woche in Berlin findet in jedem Jahr das Quiz der Religionen statt. In diesem Jahr traf man sich im Thomas-Mann-Gymnasium in Reinickendorf, um der Frage nachzugehen: "Weißt du, was ich glaube?" Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse von vier Berliner Schulen, der Evangelischen Schule Köpenick, dem Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn, der Katholischen Schule Salvator und dem Thomas-Mann-Gymnasium, traten dabei in einen Wettstreit um Fragen zu den drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.  Das Team des Jüdischen Gymnasiums hatte sich in den wenigen Tagen seit Schulbeginn gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Aaron Ishakov intensiv mit den drei Religionen beschäftigt, aber auch Strategien und Taktiken durchdacht, sodass sie am Ende den Preis der Interkulturellen Woche 2015 mit nach Hause nehmen konnten.

Schülerwettbewerb Mobile Ideen für Morgen

Im 1. Halbjahr nimmt die Klasse 8a an einem vom Keren Kajemet leJisrael (KKL) initiierten Filmwettbewerb teil. Die Schülerinnen und Schüler werden unter Leitung von Frau Wigger in Vierergruppen jeweils einen Film drehen, der sich mit dem Thema der nachhaltigen Mobilität in Deutschland und Israel auseinandersetzt. Dem besten Team winkt eine Reise nach Israel. Weiter Infos unter www.mobile-ideas-for-tomorrow.com.

Hebräisch am JGMM - Muttersprachlerförderung und Ergänzungskurs

Im Fach Hebräisch gibt es zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 einige Neuigkeiten. So können wir nun eine Förderung hebräischer Muttersprachler anbieten, die jahrgangsübergreifend nachmittags stattfindet. Damit der Schulalltag nicht weiter anwächst, haben die Schülerinnen und Schüler dafür im regulären Hebräischunterricht einige Freistunden. Für die Oberstufe haben wir die Genehmigung zur Einrichtung eines Ergänzungskurses Hebräisch erhalten. Oberstufenschüler können nun Hebräisch belegen, auch ohne dass sie schon über so fortgeschrittene Sprachkenntnisse verfügen, wie diejenigen, die im Fach Hebräisch das Abitur absolvieren möchten.

Schulbusservice aus dem Berliner Westen

Ebenso wie an der Heinz-Galinski-Grundschule wird in diesem Schuljahr erstmals ein Schulbusservice für die Klassen 5, 6 und 7 angeboten. Eine Kleinbus fährt zurzeit eine Route durch den Berliner Westen und bringt die Schülerinnen und Schüler auch nach Unterrichtsschluss wieder nach Hause. Eine Anmeldung ist über die Jugendabteilung der Jüdischen Gemeinde möglich.

Neues Verfahren bei Leistungsrückständen

Versetzung gefährdet? Die Senatsschulverwaltung hat ein neues Verfahren vorgestellt, wie bei Leistungsrückständen vorgegangen werden soll, um noch eine Versetzung zu erreichen. Dazu gehört als zentrales Element, dass Eltern, Schülerinnen oder Schüler und Klassenlehrkräfte gemeinsam eine Zielvereinbarung über Maßnahmen treffen, die vorher vom Fachlehrer vorgeschlagen und von einer Klassenkonferenz verabschiedet wurden. Das Jüdische Gymnasium hat auf dieser Grundlage ein Förderkonzept entworfen.

Wichtig für Eltern und Schüler: Sie werden in zeitlicher Nähe zu den Halbjahreszeugnissen von Ihrer Klassenleitung bei Bedarf zu einem Gespräch eingeladen, in dem Sie über die Probleme und mögliche Ursachen informiert werden und zu der oben genannten Zielvereinbarung kommen; diese Aussprache kann z.B. am Elternsprechtag (s. Halbjahresplan) stattfinden oder auch an einem Termin Ihrer Wahl. Es werden Maßnahmen und Hilfen besprochen und ein weiteres Gespräch zur Verfolgung der weiteren Entwicklung vereinbart. In der Mitte des Halbjahres bekommen Sie überdies Zwischennoten aller Fächer, um über die Lernentwicklung informiert zu sein. Auch im Winterhalbjahr wird es zur Semestermitte solche Leistungsinformationen geben.